Gemütliche Wärme ist unsere Kompetenz

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CeraManus Manufaktur

handgemachte Keramik aus einer traditionellen Werkstätte

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Manufaktur geben. Getreu der Wortherkunft werden die Entscheidenden Arbeitsschritte per Hand durchgeführt und nicht nur abschließend per Hand verpackt, o. Ä. (wie es leider oft der Fall ist wenn große Produktionen die Bezeichnung „Manufaktur" der Glaubhaftigkeit berauben). Die von uns genutzte Werkstätte verfügt über mehrere Brennöfen, wir stellen unsere Masse selbst her, bringen diese in die gewünschte Form, glasieren die Stücke anschließend und brennen unsere Keramiken selbst

 

Vom Design bis zum fertigen Produkt nehmen wir alle Arbeitsschritte selbst vor und haben so natürlich Einfluss auf alles, was Ihren Wunsch betreffen könnte.

Masseaufbereitung der Manufaktur

Zwangsmischer Tonherstellung und Mischen einzelner Tonsorten

Unsere Arbeit an Ihrer Keramik beginnt immer mit dem Mischen der geeigneten Masse. Entscheidend sind für uns Reinheit, Stabilität und Wärmeaufnahme/ Wärmeabgabe des Tons.

Hierfür mischen wir verschiedene Tonsorten und natürliche Zusätze (zum Beispiel Schamotte) mit Wasser, sodass wir die Masse auch immer noch weiter an spezielle Anforderungen angleichen können. So garantieren wir ein qualitativ hochwertiges Endprodukt.

Vakuum-Strang-Presse zum Homogenisieren der Tonmasse

Produziert werden keine „MADE IN CHINA-Wegwerfartikel", sondern Wertgegenstände. CeraManus stellt Ihren Artikel zu 100% in Deutschland her, also ohne undurchsichtige Lieferketten und Subunternehmen. Die verwendete Masse besteht aus Rohstoffen geliefert aus der Schweiz, Österreich und Deutschland.

Formerei der Werkstatt

Formerei der Werkstätte zur Formgebung von Keramik

Diese Tonmasse bringen wir dann effektiv und fachgerecht in Form (egal ob Fliese, Kachel oder Saunaliege), sodass das entstandene Werkstück an der Oberfläche mit einem Dekor versehen, geglättet oder aufgeraut werden kann und anschließend trocknen kann.

Brennöfen

Brennofen zum Brennen von Keramik, befüllt mit Keramik für einen Kachelofen

Ist das meiste enthaltene Wasser entwichen, wird die Keramik zum ersten Mal gebrannt. Hierbei verbinden sich die einzelnen Partikel der Masse irreversibel und das Stück erlangt seine Stabilität. Organische Stoffe und Verunreinigungen verbrennen bei über 900°C und zurück bleibt die reine, weisse Keramik.

 

CeraManus Keramik kühlt nach jedem Brand über mehrere Tage auf Zimmertemperatur herunter (hier im Brennofen: Kacheln und Simse für einen Kachelofen).

Glasurauftrag

Keramik Glasur in Schöpflöffel

Im Anschluss kann mit dem Glasieren begonnen werden. Wir veredeln die Keramik mit einer hauchdünnen Schicht aus Glas. Diese wird als Pulver, schwimmend in Wasser, gleichmäßig über das Werkstück geschüttet. Sobald die Keramik das Wasser aufgesogen hat, verbleibt eine Schicht aus Pulver - das ist unsere eigentliche Glasurmischung. Selbstverständlich aus eigenem Haus.

Nach dem Glasieren wird unsere Keramik erneut gebrannt. Bei über 1000°C schmilzt die Glasur aus und verbindet sich mit der Keramik. Nach dem Brand verbleibt das vorherige Pulver als sog. unterkühlte Flüssigkeit: Glas.

Qualitätskontrolle

Keramik Musterprobe Qualitätskontrolle

Nun müssen wir Ihr Stück noch überprüfen und schon können Sie Ihren neuen Wertgegenstand empfangen oder einfach persönlich bei uns in der Werkstatt abholen.

Bereits vor dem zweiten Weltkrieg ging die Familie Leutschacher (ehemals Königbauer) diesem Kunsthandwerk nach und produziert seitdem hochwertige Keramik.

 

Erlerntes Wissen, gefertigte Modelle und Fähigkeiten wurden über Generationen hinweg weitergegeben und verfeinert. Bei CeraManus werden hochwertige Keramiken aller Art von Hand produziert. Bei uns steht immer der Wunsch des Kunden im Vordergrund und durch unsere traditionelle Vorgehensweise in der Fertigung, verbunden mit viel Handarbeit, können wir diesem im besten Sinne gerecht werden.

 

Mit ursprünglichem Betrieb in der Landeshauptstadt München verlegte sich der Firmensitz - durch Bombeneinschläge gezwungen. In Grafing-Bahnhof, zwischen München und Rosenheim, war der ideale Standort gefunden. Seither hat jede Keramik der Familie Leutschacher Ihren Ursprung hier im Münchner Süden.